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Die sichere Variante

13 Heilpädagogen bestanden ihre Prüfungen an der Hephata-Akademie

Schwalmstadt-Treysa. Daniel Krowiorz (26) war schon zehn Jahre im Beruf. In einer integrativen Kindertagesstätte kümmerte sich der Heilerziehungspfleger um Kinder mit Förderbedarf. Irgendwann reichte das nicht mehr: „Ich brauchte eine Weiterbildung.“ Im Sommer 2007 begann der 26-Jährige an der Hephata-Akademie für soziale Berufe die berufsbegleitende Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilpädagogen. Ende Januar legte er die Prüfungen erfolgreich ab, jetzt stehen ihm neue Perspektiven offen. „Die Heilerziehungspflege hat mich einfach gelockt. Sie umfasst eine ganzheitliche Sonderpädagogik, um eine individuelle Förderung zu ermöglichen.“ Das war damals der Grund für die erste Ausbildung. Der für die zweite: „Ich brauchte eine höhere Qualifizierung, um auch andere Tätigkeiten ausüben zu können.“

Dafür reduzierte Daniel Krowiorz seine Stelle von 26 Wochenstunden auf 18. Fünf Semester lang ging er montags zum Unterricht an die Hephata-Akademie, dazu an ein bis zwei Blockwochen und einem Blockwochenende pro Halbjahr. Die fachpraktische Ausbildung fand in seinem Arbeitsfeld statt, wie auch bei den anderen Absolventen. Dem dreifachen Familienvater aus Marburg schwebt nun eine Tätigkeit in einer Beratungsstelle vor. „Weil ich Erfahrungen und Fachliches gut an Erzieher und Eltern weitergeben kann.“ Erfahrungen spielten aber auch bei der Ausbildung zum Heilpädagogen eine wichtige Rolle: „Ein großer Anteil der Ausbildung war die persönliche Weiterbildung.“

Interesse geweckt
Auf Erfahrungen griff auch Christine Otto (27) aus Kirchhain zurück, die sich nun auch staatlich anerkannte Heilpädagogin nennen darf. Sie wurde durch einen Kollegen auf die Hephata-Akademie aufmerksam: „Als mein Kollege die Ausbildung begonnen hat, hatte ich aber noch nicht zwei Jahre praktisch gearbeitet, die bei mir Voraussetzung gewesen sind.“ Das Interesse war jedoch geweckt. „Ich hatte den Drang, tiefer einzutauchen, mehr Fachlichkeit zu gewinnen. Es ging aber auch darum, in der momentanen Zeit, Beruf und Arbeitsplatz zu sichern.“ Dafür reduzierte sie für die Ausbildungsdauer von zweieinhalb Jahren eine volle Stelle als Heilerziehungspflegerin auf 75 Prozent. Ab März wird sie nun wieder mit einer ganzen Stelle weitermachen, wie bisher in einer Tagesstätte für schwerst mehrfach behinderte Erwachsene. Was die Zukunft bringt? Mal sehen. Mit der Weiterbildung stehen ihr viele Bereiche offen: Tätigkeiten in der Behindertenhilfe, in integrativen Kindertagesstätten, der sozialen Rehabilitation, Erziehungshilfe, Frühförderung, in Förderschulen oder an Kinder- und Jugendpsychiatrien sind denkbar. „Für mich war das an der Akademie der richtige Weg. Eine Alternative wäre gewesen, meine Stelle zu kündigen und an die Uni zu gehen. Das war mir aber einfach zu riskant. Ich habe die Sicherheitsvariante genommen.“

Die Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilpädagogen bestanden an der Hephata-Akademie für soziale Berufe Ende Januar: Irina Baruschew aus Homberg, Andrea Blokzyl aus Willingshausen, Anne Nagler aus Borken, Martin Graß aus Breuna, Monika Jung aus Meiningen-Herpf, Marli Koch aus Gilserberg-Winterscheid, Anne Korell aus Mücke-Wettsaasen, Daniel Krowiorz aus Marburg, Christine Otto aus Kirchhain, Heidi Plag aus Schwalmstadt-Trutzhain, Petra Seim aus Bad Hersfeld, Sebastian Seith aus Burglauer und Susanne Schäfer aus Siegbach.

Interessenten für eine berufsbegleitende Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilpädagogen steht Erika Manthey unter (06691) 181239 oder unter erika.manthey@hephata.com zur Verfügung. (me)



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