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Infotag der berufsbegleitenden Diakonenausbildung

Schwalmstadt-Treysa. Die berufsbegleitende Diakonenausbildung ist an der Hephata-Akademie für soziale Berufe seit diesem August auch für erst angehende Heilerziehungspfleger und Erzieher im berufspraktischen Jahr möglich. Ein Infotag informiert darüber am 24. Mai. „Wir haben ein Ypsilon-Modell entwickelt“, sagt Diakonin Kathrin Rühl, Dozentin der Hephata-Akademie für soziale Berufe. „Heilerziehungspfleger und Erzieher, die im August ihr berufspraktisches Jahr beginnen, können bereits dann auch in die berufsbegleitende Diakonenausbildung einsteigen.“ Das berufspraktische Jahr ist das letzte von drei Ausbildungsjahren als Heilerziehungspfleger oder Erzieher. Dieses kann nun für die berufsbegleitende Diakonenausbildung mit genutzt werden. Bislang war die theologisch-diakonische Qualifikation nur für diejenigen möglich, die bereits eine mindestens dreijährige Ausbildungszeit in einem Sozial- oder einem Pflegeberuf abgeschlossen hatten.

Die Diakonenausbildung qualifiziert für Stellen im Raum von Kirche, Diakonie und andren Trägern. Nach erfolgreichem Abschluss segnet der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in das Amt der Diakonin oder des Diakons ein. „Diese Form der Diakonenausbildung dauert drei Jahre und verteilt sich auf jeweils einen zweitägigen Seminarblock pro Monat sowie vier ganze Seminarwochen und zehn frei wählbare Fortbildungstage innerhalb der drei Jahre“, erklärt Kathrin Rühl. Bedingung ist, dass die Absolventen während der Ausbildung auch eine Arbeitsstelle haben. Für die Quereinsteiger bedeutet dies, dass sie auch nach dem einjährigen Berufspraktikum noch in Lohn und Brot stehen müssen. Im Idealfall werden sie nach dem einjährigen Berufspraktikum übernommen. „Sollte dies nicht der Fall sein, sind wir gerne bereit, bei der Suche nach einer neuen Einsatzstelle zu helfen. Es wird keiner aus der Ausbildung rausgeschmissen“, so Rühl.

Die Quereinsteiger starten als eigener Kurs nach den Sommerferien, damit sie noch mehr Zeit für die Zusatzausbildung neben ihrer eigentlichen Ausbildung haben. Der reguläre Ausbildungskurs, an dem Absolventen mit abgeschlossener Berufsausbildung teilnehmen, beginnt im Januar 2013. Im August 2013 werden beide Kurse zusammengeführt und beenden die restlichen Ausbildungsinhalte bis Februar 2016 gemeinsam. Die Ausbildung gliedert sich in vier Module: „Das Evangelium und die christliche Religion in den verschiedenen Arbeitsfeldern zielgruppenbezogen kommunizieren“, „In den Organisationen und Strukturen von Kirche und Diakonie handeln“, „Die soziale Spähre auf der Grundlage des Evangeliums gestalten“ und „Menschen in existentiellen Lebenslagen und Lebensfragen unterstützen“. Kathrin Rühl: „Die Diakonenausbildung wird oft nur noch als Hochschulstudium angeboten. Berufsbegleitend ist sie die ideale Möglichkeit, neben dem Beruf und ohne zu großen zeitlichen Aufwand eine qualitativ hervorragende Zusatzausbildung zu machen.“

Der Infotag zur berufsbegleitenden Diakonenausbildung findet für die Berufspraktiker am Donnerstag, 24. Mai, ab 13 Uhr im Brüderhaus, Elisabeth-Seitz-Straße 16, 34613 Schwalmstadt-Treysa, Raum 1, statt. Der Infotag für alle anderen Interessierten ist am Freitag, 14. September, ab 14 Uhr geplant.

Die Bewerbungsfrist für den nächsten Kurs der berufsbegleitenden Diakonenausbildung läuft bereits. Die Berufspraktikanten, die die Ausbildung im August 2012 beginnen möchten, müssen sich bis Montag, 11. Juni, bewerben. Für die Bewerber mit einer abgeschlossenen Ausbildung in einem Sozial- oder Pflegeberuf, die im Januar 2013 die Zusatzausbildung beginnen möchten, endet die Bewerbungsfrist am Montag, 24. September 2012. Die Ausbildungsgebühr beträgt für alle Bewerber 70 Euro im Monat. (me)

Bewerbung: Hephata-Akademie für soziale Berufe, Elisabeth-Seitz-Straße 12, 34613 Schwalmstadt-Treysa, Telefon (06691) 181458 und margarethe.truemner@hephata.com.



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